{"id":2838,"date":"2022-09-19T14:23:30","date_gmt":"2022-09-19T12:23:30","guid":{"rendered":"https:\/\/die-getreuen.de\/?page_id=2838"},"modified":"2022-09-19T14:23:30","modified_gmt":"2022-09-19T12:23:30","slug":"corinna","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/juelich-holstein.de\/index.php\/unsere-darstellung-2\/corinna\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfmagd Ulrike"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juelich-holstein.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rike-5-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3972 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Ulrike wurde 1287 in Schleswig geboren, wo ihr Vater als Steinmetz am Bau des Schleswiger Domes mitwirkte. Ihre Mutter starb schon kurz nach der Geburt, und ihr Vater h\u00e4tte nicht gewusst, wie er den S\u00e4ugling betreuen sollte, wenn nicht seine \u00e4ltere, verwitwete Schwester sich bereitgefunden h\u00e4tte, das Kind zu versorgen und ihm den Haushalt zu f\u00fchren. Die Tante war kinderlos und hatte vor ihrer Heirat in der K\u00fcche des herzoglichen Hofes in Schloss Gottorf gearbeitet. Da Ulrike keine Geschwister hatte, hatte ihre Tante viel Zeit, das kleine M\u00e4dchen das Kochen zu lehren, und Ulrike erwies sich als eifrige Sch\u00fclerin. Als Ulrike 12 Jahre alt war, verstarb die Tante.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Ihr Vater, dem die Backsteingotik des Schleswiger Domes wenig Herausforderung bot, hatte vom Dombau in K\u00f6ln geh\u00f6rt und zog deshalb mit der halbw\u00fcchsigen Tochter nach S\u00fcden. Aber die K\u00f6lner Dombauh\u00fctte brauchte gerade keine weiteren Steinmetze, und so beschloss der Vater, in Frankreich, wo viele gotische Kathedralen entstanden, Arbeit zu suchen. Auf der Reise nach Westen kamen Vater und Tochter nach J\u00fclich, wo Graf Gerhard V. gerade ein zweites Mal geheiratet hatte, und zwar Elisabeth von Brabant. Die Feierlichkeiten anl\u00e4sslich der Hochzeit waren noch nicht beendet, die gr\u00e4fliche K\u00fcche brauchte weitere M\u00e4gde, um die G\u00e4ste zu bewirten, und Ulrikes Vater war froh, seine Tochter in den gr\u00e4flichen K\u00fcchendienst zu geben, wo sie, wie er hoffte, eine gute und gesicherte Stellung haben w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vater zog bald weiter nach Frankreich; Ulrike aber nahm die Arbeit in der K\u00fcche auf. Bescheiden, flei\u00dfig und sehr wissbegierig tat sie, was ihr aufgetragen wurde und zeigte, dass sie schon einiges vom Kochen verstand. Es war ihr ein Vergn\u00fcgen, nun nicht nur Gr\u00fctze zu kochen, sondern auch Wildbret zuzubereiten oder ein feines Blanc Manger. Ihr Wissen und ihre Fertigkeiten vervollkommneten sich, so dass sie schlie\u00dflich als Gro\u00dfmagd die K\u00fcche leitete und die Verantwortung f\u00fcr das leibliche Wohl auch des gr\u00e4flichen Paares \u00fcbertragen bekam.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrike wurde 1287 in Schleswig geboren, wo ihr Vater als Steinmetz am Bau des Schleswiger Domes mitwirkte. 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